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WLAN-QR-Code-Generator 2026

Stand April 2026
Geprueft von Finanzrechner-Redaktion, Redaktion Tools|Stand: April 2026|Quellen: ZXing – WIFI-Format, Apple Wi-Fi Sharing, ISO/IEC 18004 – QR-Code

WLAN-Zugang als QR-Code – SSID und Passwort einscannen statt tippen.

Ein WLAN-QR-Code enthält einen WIFI:-String mit SSID, Passwort und Verschlüsselungstyp. Smartphone-Kameras erkennen das Format und bieten den WLAN-Beitritt direkt an. Ideal für Gäste-WLAN, Hotelzimmer, Café-Tische oder Konferenzräume. Der Code wird komplett im Browser erzeugt – Passwort und SSID werden nirgendwo gespeichert.

So funktioniert der WLAN-QR-Code

Smartphones erkennen einen QR-Code, der mit dem Präfix WIFI: beginnt, automatisch als WLAN-Verbindungsanfrage. Der String enthält drei Hauptfelder: T (Verschlüsselungstyp), S (SSID), P (Passwort). Optional H:true; für verstecktes Netz.

WIFI-String-Format

WIFI:T:WPA;S:MeinNetz;P:Geheim123;;
WIFI:T:nopass;S:Gaeste;;
WIFI:T:WPA;S:VersNetz;P:abc;H:true;;

Sonderzeichen \\, ;, , und : müssen mit Backslash maskiert werden. Das Tool übernimmt die Maskierung automatisch.

Anwendungsfälle

  • Hotels. Code im Zimmer, Gäste verbinden in Sekunden.
  • Cafés und Restaurants. Tisch-Aufsteller mit Gäste-WLAN.
  • Konferenzräume. Whiteboard mit Code statt Mail an Teilnehmer.
  • Praxen. Wartezimmer-Code für Patienten.
  • Coworking. Lobby-Aufkleber mit täglich rotierendem Passwort.

Sicherheit

Der Code enthält das WLAN-Passwort im Klartext. Wer ihn fotografiert, kennt das Passwort. Bei sensiblen Netzen (Firmen-WLAN, IoT) lieber Passwort ohne QR teilen oder regelmäßig Passwort-Rotation. Für Gäste-WLAN ist der Komfort meist wichtiger als die Sicherheit.

Typische Fehler

  • SSID falsch geschrieben. Groß-/Kleinschreibung wichtig.
  • Falscher Verschlüsselungstyp. WPA3 nutzt die WPA-Option.
  • Versteckt-Flag vergessen. Smartphone findet das Netz nicht.
  • Sonderzeichen unmaskiert. Manche Scanner brechen ab.
  • Code zu klein gedruckt. Unter 3 cm wird Scannen unzuverlässig.

Beispiele

EingabeErgebnis
Heim-WLAN WPA2Standard-Setup
Café-Gast WPA3tagsüber öffentlich
Hotel-Zimmerindividueller Code
KonferenzraumGäste-Netz
IoT-Netzverstecktes WLAN

Häufige Fragen

Der QR-Code enthält einen WIFI:-String mit SSID, Passwort und Verschlüsselung. Smartphone-Kameras erkennen das Format und bieten direkt das Verbinden mit dem WLAN an. Ab iOS 11 und Android 10 nativ unterstützt.
WPA/WPA2/WPA3, WEP und „nopass" für offene Netze. Aktuelle Heimrouter nutzen meist WPA2 oder WPA3 – beide funktionieren mit der WPA-Auswahl.
Bei einem versteckten WLAN sendet der Router keine SSID-Broadcast. Der QR-Code muss dann das Flag H:true; enthalten, sonst findet das Smartphone das Netz nicht.
Nein. Der QR-Code wird ausschließlich im Browser erzeugt. Passwort und SSID verlassen Ihren Computer nicht. Der QR-Code selbst enthält das Passwort allerdings im Klartext – wer ihn scannt, kann das Passwort auslesen.
So sicher wie das Passwort selbst. Drucken Sie den Code nur dort, wo nur autorisierte Personen Zugang haben (Hotelzimmer, Eingang, Konferenzraum). Bei Café-Gästen besser ein Gäste-WLAN mit eigenem Passwort.
Direkt nicht – diese Systeme bieten keinen QR-Reader für WLAN. Eine App auf dem Smartphone und eine manuelle Übertragung sind nötig. Auf dem Smartphone selbst (iOS, Android) funktioniert es nativ.
Das Tool maskiert die Zeichen \, ;, , und :. Andere Zeichen (Umlaute, Emojis) sind erlaubt, manche älteren Scanner haben aber Probleme. Sicher: ASCII-Passwörter.
Ja. Verwenden Sie matt-Folie, glänzend kann durch Reflexionen das Scannen erschweren.
Für Eingangsbereich oder Tisch-Aufsteller reichen 5–8 cm. Für reine Smartphone-Distanz (20 cm) reichen 3 cm.

Alle Tools laufen vollständig im Browser, es werden keine eingegebenen Daten an einen Server übertragen. Ohne Gewähr — keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

Letzte Aktualisierung: April 2026 | Quellen: ZXing – WIFI-Format, Apple Wi-Fi Sharing, ISO/IEC 18004 – QR-Code