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UUID v4 Generator

Stand April 2026
Geprueft von Finanzrechner-Redaktion, Redaktion Tools|Stand: April 2026|Quellen: RFC 4122 — UUID URN Namespace, MDN — crypto.randomUUID, IETF — UUID v7 Draft

Erzeugt UUIDs der Version 4 nach RFC 4122 mit crypto.randomUUID. Bulk-Modus fuer 1 bis 1000 IDs, vollstaendig im Browser.

Das Tool erzeugt UUIDs der Version 4 mit crypto.randomUUID — dem kryptografisch sicheren Zufallsgenerator des Browsers. Jede UUID hat 122 Zufallsbits, der Kollisionsraum betraegt 2 hoch 122. Bulk bis 1000 Stueck pro Durchlauf, keine Server-Requests.

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Was ist eine UUID v4?

Eine UUID (Universally Unique Identifier) ist ein 128-Bit-Wert, der weltweit eindeutig ist. Version 4 besteht fast vollstaendig aus Zufallsbits — 122 von 128. Die restlichen 6 Bits kodieren die Version und das Variant-Feld nach RFC 4122. Das Format lautet xxxxxxxx-xxxx-4xxx-yxxx-xxxxxxxxxxxx, wobei y eines aus 8, 9, a oder b ist.

Kollisionswahrscheinlichkeit

Bei 2 hoch 122 moeglichen Werten muessten Sie etwa 2,71 Billiarden UUIDs erzeugen, um mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Kollision zu sehen. Selbst Cloud-Provider mit Milliarden Objekten kommen nicht in die Naehe dieser Grenze.

Einsatzgebiete

Primaerschluessel in verteilten Datenbanken, Session-IDs, Tracking-Tokens, Dateinamen in Object-Storage, Event-IDs in Message Queues. Weil die IDs nicht ratbar sind, eignen sie sich auch fuer oeffentliche URLs, wo Enumeration ein Problem waere.

UUID v4 vs. v7 vs. ULID

v4 ist rein zufaellig und daher nicht sortierbar — schlecht fuer Datenbank-Indices. v7 und ULID enthalten einen Zeitstempel im Praefix und sind deshalb lexikografisch sortierbar, was B-Tree-Indices freut. Fuer neue Projekte lohnt sich oft v7.

Datenschutz

Die Generierung laeuft im Browser. Es werden keine Eingaben oder erzeugten IDs an einen Server gesendet.

Häufige Fragen

Eine UUID v4 ist ein 128-Bit-Bezeichner nach RFC 4122, dessen 122 zufaellige Bits per Zufallsgenerator gezogen werden. Die verbleibenden 6 Bits kodieren Version (4) und Variant. Kollisionen sind bei korrekter Zufallsquelle praktisch ausgeschlossen.
Die Web-Crypto-API nutzt den kryptografischen Zufallsgenerator des Betriebssystems. Bei 122 Zufallsbits ergibt sich ein Kollisionsraum von 2 hoch 122 — selbst Milliarden generierte IDs pro Sekunde fuehren nicht zu Duplikaten.
Immer dann, wenn Sie unabhaengige, nicht ratbare Bezeichner brauchen — Datenbank-Primaerschluessel in verteilten Systemen, Session-Tokens, Dateinamen oder Event-IDs. Fuer zeitlich sortierbare IDs eignet sich v7 besser.
RFC 4122 ist der IETF-Standard fuer UUIDs. Er legt Format (8-4-4-4-12 Hex-Zeichen), Versionen (1, 3, 4, 5) und Variant-Bits fest. Der Generator erzeugt kanonische Kleinbuchstaben-Darstellung.
Ja, UUIDs sind URL-safe. 36 Zeichen sind zwar laenger als NanoID, aber eindeutig und standardkonform. Fuer kurze Share-Links ist NanoID oft die bessere Wahl.

Alle Tools laufen vollständig im Browser, es werden keine eingegebenen Daten an einen Server übertragen. Ohne Gewähr — keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.

Letzte Aktualisierung: April 2026 | Quellen: RFC 4122 — UUID URN Namespace, MDN — crypto.randomUUID, IETF — UUID v7 Draft