Rechner Welt

BMI-Rechner 2026

Stand April 2026

Bei 75 kg Körpergewicht und 1,80 m KörpergrĂ¶ĂŸe betrĂ€gt der BMI 23,1 kg/mÂČ â€“ das entspricht Normalgewicht nach WHO. Formel: BMI = Gewicht Ă· (GrĂ¶ĂŸe in m)ÂČ = 75 Ă· (1,80 × 1,80) = 75 Ă· 3,24 = 23,15. WHO-Kategorien: unter 18,5 Untergewicht, 18,5–24,9 Normalgewicht, 25–29,9 Übergewicht, ab 30 Adipositas. FĂŒr 1,80 m KörpergrĂ¶ĂŸe liegt der Normalgewichtsbereich bei 60–81 kg.

30 kg200 kg
100 cm220 cm

Body-Mass-Index

24,49

Normalgewicht
Untergewicht< 18,5
Normalgewicht18,5 - 24,9
Uebergewicht25,0 - 29,9
Adipositas>= 30,0

Wie ist Ihr aktueller BMI?

So funktioniert der BMI-Rechner

Der BMI-Rechner nutzt die offizielle Formel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und stuft das Ergebnis in die international anerkannten Kategorien ein. Sie geben KörpergrĂ¶ĂŸe in Metern (oder Zentimetern) und Gewicht in Kilogramm ein, der Rechner liefert BMI-Wert, Kategorie und den Normalgewichtsbereich fĂŒr Ihre KörpergrĂ¶ĂŸe.

Bei Menschen ab 65 Jahren wird auf Wunsch die angepasste Skala der Deutschen Adipositas-Gesellschaft angewendet. FĂŒr eine umfassendere Bewertung kann der Taillenumfang ergĂ€nzt werden – er ist bei der EinschĂ€tzung des Herz-Kreislauf-Risikos oft aussagekrĂ€ftiger als der BMI allein.

BMI-Formel und Herleitung

BMI = Gewicht (kg) Ă· (GrĂ¶ĂŸe in m)ÂČ

Beispiel:
75 kg Ă· (1,80 m)ÂČ = 75 Ă· 3,24 = 23,15 kg/mÂČ

Der belgische Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelte die Formel 1832 als „Quetelet-Index“ zur Beschreibung des durchschnittlichen Menschen. 1972 fĂŒhrte der Physiologe Ancel Keys den Namen „Body-Mass-Index“ ein und etablierte ihn in der Gesundheitsforschung. Die WHO ĂŒbernahm ihn in den 1980er Jahren als globalen Standard.

Die Quadrierung der KörpergrĂ¶ĂŸe ist ein Kompromiss: WĂŒrde man nur durch die KörpergrĂ¶ĂŸe teilen, wĂ€ren große Menschen systematisch im Vorteil. Die Quadrierung passt den BMI nĂ€herungsweise an das Körpervolumen an.

BMI-Kategorien nach WHO

BMI (kg/mÂČ)KategorieGesundheitsrisiko
unter 16,0Starkes UntergewichtSehr hoch
16,0 – 16,9Moderates UntergewichtHoch
17,0 – 18,4Leichtes UntergewichtErhöht
18,5 – 24,9NormalgewichtNiedrig
25,0 – 29,9PrĂ€adipositas (Übergewicht)Leicht erhöht
30,0 – 34,9Adipositas Grad IErhöht
35,0 – 39,9Adipositas Grad IIHoch
ab 40,0Adipositas Grad III (morbid)Sehr hoch

Bei Menschen ab 65 Jahren verschiebt sich der Normalbereich nach Empfehlung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft auf 22,0–29,0 kg/mÂČ.

Rechenbeispiele fĂŒr verschiedene KörpergrĂ¶ĂŸen

GrĂ¶ĂŸeNormalgewicht (kg)Ideal (BMI 22)
1,60 m47,4 – 63,756,3
1,70 m53,5 – 72,063,6
1,80 m59,9 – 80,771,3
1,90 m66,8 – 89,979,4

Grenzen des BMI

Der BMI ist ein einfacher, aber grober Richtwert. Er unterscheidet nicht zwischen Fett- und Muskelmasse, kennt weder Geschlecht noch Fettverteilung. ErgÀnzende Messungen:

  • Taillenumfang: Bauchfett ist stoffwechselaktiv und risikoreicher als Unterhautfett an den HĂŒften.
  • Taille-HĂŒft-VerhĂ€ltnis (WHR): Frauen gesund unter 0,85, MĂ€nner unter 1,0. Apfelform (WHR hoch) riskanter als Birnenform.
  • Körperfettanteil: Messung per Bioimpedanzwaage oder Caliper. Frauen gesund 20–30 %, MĂ€nner 10–20 %. Athleten deutlich niedriger.
  • Fitnesswerte: Ausdauer, Kraft, FlexibilitĂ€t. Ein „fettes, aber fittes“ Profil hat oft niedrigeres Risiko als „schlank, aber untrainiert“.

Kombinieren Sie mehrere Messwerte fĂŒr ein realistisches Bild. Der BMI ist ein guter erster Check – mehr nicht.

Wann zum Arzt?

Nach WHO und Deutscher Adipositas-Gesellschaft ist Àrztliche Beratung empfohlen bei:

  • BMI unter 17,0 (Untergewicht, Risiko fĂŒr Mangelerscheinungen und Osteoporose)
  • BMI ĂŒber 27,0 plus Begleiterkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes, Fettleber)
  • BMI ĂŒber 30 (Adipositas), unabhĂ€ngig von Symptomen
  • BMI ĂŒber 35 (Adipositas Grad II) – strukturiertes Abnehmprogramm, ggf. Medikamente
  • BMI ĂŒber 40 (Adipositas Grad III) – bariatrische Chirurgie prĂŒfen

Dieser Rechner ersetzt keine Àrztliche Diagnose. Bei GewichtsverÀnderungen, Symptomen oder Unsicherheit immer die Hausarztpraxis aufsuchen.

Beispielrechnungen

EingabeErgebnis
1,70 m · 55 kgBMI 19,0 (Normal)
1,80 m · 75 kgBMI 23,1 (Normal)
1,65 m · 78 kgBMI 28,7 (Übergewicht)
1,75 m · 95 kgBMI 31,0 (Adipositas I)
1,90 m · 80 kgBMI 22,2 (Normal)
1,60 m · 42 kgBMI 16,4 (Untergewicht)

Haeufige Fragen

BMI = Körpergewicht (kg) Ă· KörpergrĂ¶ĂŸe (m)ÂČ. Beispiel: 75 kg bei 1,80 m KörpergrĂ¶ĂŸe. 75 Ă· (1,80 × 1,80) = 75 Ă· 3,24 = 23,1 kg/mÂČ. Der Body-Mass-Index ist eine einfache Kennzahl, die das Gewicht ins VerhĂ€ltnis zur KörpergrĂ¶ĂŸe setzt. Er wurde 1832 vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet entwickelt und ist heute weltweit der Standardwert fĂŒr die grobe Gewichtseinordnung. Wichtig: Der BMI misst nur das VerhĂ€ltnis Gewicht zu GrĂ¶ĂŸe – nicht den Körperfettanteil oder die Muskelmasse.
Die WHO definiert seit Jahrzehnten: Normalgewicht 18,5–24,9 kg/mÂČ. Untergewicht unter 18,5 kg/mÂČ, Übergewicht 25,0–29,9 kg/mÂČ, Adipositas ab 30 kg/mÂČ. Die deutsche Adipositas-Gesellschaft hĂ€lt diese Grenzen auch 2026 bei. FĂŒr Menschen ĂŒber 65 gilt eine verschobene Skala: Normalgewicht 24,0–29,0 kg/mÂČ wird als optimal eingestuft, da etwas höheres Gewicht im Alter vor Gebrechlichkeit schĂŒtzt. Athleten und Schwangere bewerten Sie besser ĂŒber andere Messwerte (Körperfettanteil, Taillenumfang).
Nach WHO-Klassifikation: starkes Untergewicht unter 16,0 – moderates Untergewicht 16,0–16,9 – leichtes Untergewicht 17,0–18,4 – Normalgewicht 18,5–24,9 – PrĂ€adipositas/Übergewicht 25,0–29,9 – Adipositas Grad I 30,0–34,9 – Adipositas Grad II 35,0–39,9 – Adipositas Grad III (morbide Adipositas) ab 40,0 kg/mÂČ. Die Grenzen gelten weltweit einheitlich; regionale Anpassungen (z. B. fĂŒr asiatische Bevölkerungen niedrigere Schwellen) diskutiert die WHO, sind aber bisher nicht ĂŒbernommen.
Nein – der BMI hat bekannte SchwĂ€chen. Bei muskulösen Menschen (Bodybuilder, Leistungssportler) zeigt er falsch Übergewicht, weil Muskeln mehr wiegen als Fett bei gleichem Volumen. Bei Ă€lteren Menschen unterschĂ€tzt er manchmal das Fettgewicht (Sarkopenie bei niedrigem BMI). Kinder brauchen BMI-Perzentilenkurven statt fester Grenzen. Schwangere: BMI nicht anwenden. Besser ergĂ€nzen durch Taillenumfang, Taille-HĂŒft-VerhĂ€ltnis oder Körperfettmessung (Bioimpedanz).
Der Taillenumfang misst das Bauchfett (viszerales Fett), das als besonders gesundheitsschĂ€dlich gilt. Grenzwerte: Frauen normal unter 80 cm, erhöht 80–88 cm, deutlich erhöht ab 88 cm. MĂ€nner normal unter 94 cm, erhöht 94–102 cm, deutlich erhöht ab 102 cm. Der Taillenumfang ist ein besserer Indikator fĂŒr Herz-Kreislauf-Risiko als der BMI, weil er das Fettverteilungsmuster erfasst. Menschen mit normalem BMI und hohem Taillenumfang (TOFI – thin outside, fat inside) haben erhöhtes Risiko.
Große Metaanalysen (Lancet 2016, BMJ 2018) zeigen, dass die niedrigste MortalitĂ€t bei BMI 22–25 kg/mÂČ liegt. Unter 20 und ĂŒber 30 steigt das Gesamtsterberisiko deutlich. Bei Menschen ĂŒber 70 Jahren verschiebt sich das Optimum nach oben (BMI 25–29 kg/mÂČ). Wichtig: Der BMI allein sagt wenig ĂŒber Gesundheit – ein BMI von 24 kg/mÂČ mit viel Bauchfett und wenig Muskeln ist riskanter als ein BMI von 27 kg/mÂČ mit athletischer Statur. Kombination mit Taillenumfang und Fitnesswerten ist aussagekrĂ€ftiger.
Idealgewicht (kg) = 22 × KörpergrĂ¶ĂŸe (m)ÂČ. Bei 1,75 m: 22 × 3,0625 = 67,4 kg. Diese Formel orientiert sich am mittleren Normalgewicht (BMI 22). Alternativ Broca-Index: Idealgewicht = GrĂ¶ĂŸe (cm) − 100, also bei 175 cm: 75 kg. Der Broca-Index ist einfacher, aber ungenauer und ĂŒberschĂ€tzt das Idealgewicht bei grĂ¶ĂŸeren Menschen. Wichtig: Es gibt kein absolutes Idealgewicht. Gewichtsziele individuell mit Arzt/ErnĂ€hrungsberater besprechen, vor allem bei Vorerkrankungen.
Frauen haben durchschnittlich etwas mehr Körperfett als MĂ€nner bei gleichem BMI. Das Ă€ndert aber nichts an der BMI-Klassifikation. Mit steigendem Alter nimmt die Muskelmasse ab (Sarkopenie), der Fettanteil steigt – der BMI kann gleich bleiben, obwohl sich die Körperzusammensetzung verschlechtert. Ab 65 Jahren empfiehlt die WHO eine nach oben verschobene Skala: Normalbereich 22,0–29,0 kg/mÂČ, weil leicht erhöhtes Gewicht im Alter vor Muskelabbau und KnochenbrĂŒchen schĂŒtzt.
Empfehlung der DGE und ErnĂ€hrungsmediziner: 0,5–1 kg pro Woche, also 2–4 kg pro Monat. Schnellerer Gewichtsverlust geht meist zulasten von Muskelmasse und Wasser, Jojo-Effekt vorprogrammiert. Wissenschaftlich fundiert: Energiedefizit von 500 kcal pro Tag = ca. 0,5 kg Fettabbau pro Woche. Kombination aus Kalorienreduktion (70 %) und Bewegung (30 %) ist am erfolgreichsten. Ab Adipositas Grad II (BMI > 35) medizinische Betreuung, ab Grad III (BMI > 40) auch chirurgische Optionen prĂŒfen.
Der Rechner nutzt die offizielle WHO-Formel (kg Ă· mÂČ) und zeigt das Ergebnis auf eine Nachkommastelle genau. Die Kategorisierung folgt den WHO-Grenzen, die auch 2026 unverĂ€ndert gelten. FĂŒr Ă€ltere Menschen bietet der Rechner die angepasste Skala nach den Empfehlungen der Deutschen Adipositas-Gesellschaft. Wichtig: Der BMI ist ein grober Richtwert. Bei Fragen zu Gewicht und Gesundheit bitte immer den Hausarzt oder eine ausgebildete ErnĂ€hrungsfachkraft konsultieren – dieser Rechner ersetzt keine medizinische Beratung.

Ohne Gewaehr. Alle Angaben sind unverbindlich und ersetzen keine professionelle Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Der Betreiber ist keine Rechtsanwaltskanzlei, Steuerberatungs- oder Finanzdienstleistungsgesellschaft i.S.d. RDG / StBerG / KWG.

Letzte Aktualisierung: April 2026 | Quellen: WHO – Body mass index classification, Deutsche Adipositas-Gesellschaft – Leitlinien, DGE – Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung, Robert Koch-Institut – Gesundheit in Deutschland